Wie läuft KI-Beratung wirklich ab?
Kein Folienstapel, kein Standard-Workshop. So sieht unser Ablauf tatsächlich aus, von der ersten Frage bis zur fertigen Architektur.
Viele KI-Beratungen fangen mit der Technologie an: Welches Modell, welche Plattform, welches Feature. Wir fangen woanders an, nämlich bei der Firma selbst. Denn die beste KI nützt nichts, wenn sie an der falschen Stelle ansetzt. Hier ist der Ablauf, wie wir ihn tatsächlich durchziehen, nicht die Marketing-Version davon.
Erst die Frage: Was braucht die Firma wirklich?
Bevor irgendetwas gebaut wird, klären wir, worum es eigentlich geht. Nicht "wo können wir KI einsetzen", sondern "wo tut es gerade weh". Verlorene Anrufe, Zeit in der Buchhaltung, Fehler in der Qualitätskontrolle, was auch immer im Alltag Reibung erzeugt. Diese Reibung ist der Ausgangspunkt, nicht die Technologie. Wer mit der Lösung anfängt, bevor er das Problem kennt, baut fast immer am Bedarf vorbei.
Der Audit: wir schauen uns die Firma tatsächlich an
Danach kommt kein Fragebogen, sondern ein Audit vor Ort oder in enger Abstimmung mit Ihrem Team. Wir sehen uns die Prozesse an, wie sie wirklich laufen, nicht wie sie im Organigramm stehen. Welche Systeme im Einsatz sind, wo Daten entstehen, wo sie hängen bleiben, wo Mitarbeiter Workarounds gebaut haben, weil ein Tool nicht das tut, was es sollte. Das dauert länger als eine Standard-Bestandsaufnahme, liefert dafür aber ein Bild, das der Realität entspricht.
Die Infrastruktur so effizient wie möglich ausbauen
Aus dem Audit ergibt sich, was an Infrastruktur schon da ist und genutzt werden kann, und was fehlt. Wir bauen nicht grundsätzlich neu, wo Bestehendes weiterverwendet werden kann. Ein bestehendes CRM, ein vorhandenes ERP, eine funktionierende E-Mail-Infrastruktur, das alles wird eingebunden statt ersetzt. Neu gebaut wird nur, wo es einen echten Effizienzgewinn bringt, nicht aus Prinzip.
Was uns auffällt, wovon Sie vielleicht noch nichts wissen
Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist, blinde Flecken sichtbar zu machen. Firmen kennen ihre eigenen Prozesse gut, aber selten von außen. Wiederkehrende Anfragen, die sich mustern lassen. Daten, die längst erfasst werden, aber nirgends zusammenlaufen. Ein Engpass, der seit Jahren als "normal" gilt, obwohl er es nicht sein müsste. Genau diese Stellen sind oft der größte Hebel, gerade weil sie im Tagesgeschäft nicht auffallen.
Dann erst: die Architektur
Erst wenn Bedarf, Bestand und blinde Flecken klar sind, entwerfen wir die Architektur. Welche Systeme sprechen miteinander, welche Daten fließen wohin, welcher Agent oder welches Modul übernimmt welchen Schritt. Das ist der Teil, der am meisten nach klassischer Softwareentwicklung aussieht, kommt bei uns aber bewusst erst an fünfter Stelle, nicht an erster.
Der wichtigste Grundsatz: die KI passt sich der Firma an, nicht umgekehrt
Das prägt jede Entscheidung im Prozess: Wir bauen so non-invasiv wie möglich. Niemand in Ihrem Team soll seinen Arbeitsalltag umstellen müssen, damit ein System funktioniert. Stattdessen stellen wir das System so ein, dass es sich in bestehende Abläufe einfügt. Eine KI, die eine Excel-Tabelle voraussetzt, die niemand mehr pflegt, oder eine Eingabemaske, die zusätzliche Arbeit erzeugt, hat ihren Zweck verfehlt. Die Messlatte ist nicht, wie beeindruckend ein System wirkt, sondern ob es sich einfügt, ohne dass jemand sich danach richten muss.
Was das für Sie bedeutet
Am Ende steht kein Konzeptpapier, sondern eine Architektur, die zur tatsächlichen Arbeitsweise Ihrer Firma passt, mit priorisierten Schritten und einer ehrlichen Einschätzung, was sich zuerst lohnt. Genau diesen ersten Blick liefert auch der KI-Check, kostenlos und unverbindlich, in rund 10 Minuten.
